Spielhallen ins Geldwäschegesetz?

Schon seit einiger Zeit rollt ja die Schwarzgeldwelle wieder nach Deutschland zurück: aus der Schweiz, Österreich oder auch Luxemburg über die grünen Grenzen (kleiner Abriss hier). Und dann?

Was passiert hierzulande mit Schwarzgeld jeder Couleur?

Wie Spielhallen für die Geldwäsche genutzt werden können, einen Eindruck davon vermittelt Frontal21 vom 16.8.2011. Unabhängige Gutachter bemängeln dem Bericht zufolge in einem Positionspapier: „Es ist unverständlich, warum wiederholt ‘Technische Richtlinien’ erarbeitet und umgesetzt werden, die offensichtlich billigend in Kauf nehmen, dass Manipulationen, Betrug und Geldwäsche nicht erkannt oder nachgewiesen werden können und somit die Steuerhinterziehung im großen Stil ermöglicht wird.“

In dem Bericht fordert der Geldwäscheexperte und ehemalige Banker Andreas Frank, Spielhallen endlich in das Geldwäschebekämpfungsgesetz mit aufzunehmen. Und wenn es stimmt, was ich da gestern zufällig in den Deutsch-türkischen Nachrichten (auf deutsch) gelesen habe, sollten sich die Finanzämter auch mal die Teestuben etwas genauer anschauen. Guckst Du.

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